
Zur Erforschung der Geschichte und der kulturellen Traditionen der Buchdrucker
… so lautet der vollständige Name, der die Zielsetzung des Vereins bereits genau beschreibt. Wenige Berufe und Branchen haben eine so lange und sorgsam gewahrte Tradition vorzuweisen wie die „Schwarze Kunst“, wie alle diejenigen, die klassischerweise unter dem Namen „Buchdrucker“ zusammengefasst werden. Die Erfindung der beweglichen Lettern und damit des Buchdrucks standen am Beginn der Neuzeit.
Die digitale Revolution bringt einschneidende technische, und daraus folgend soziale und gesellschafts-politische Umbrüche mit sich. Auch angesichts dieser Entwicklung setzt sich der Verein die Aufgabe, durch die Erforschung der Geschichte des eigenen Gewerbes Verbindungslinien vom Vergangenen in die heutige Zeit und in die Zukunft zu zeigen.
Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website des Karl-Richter-Vereins »

Karl Richter, Buchdrucker und Gewerkschafter
Karl Richter (15.07.1904 – 19.09.2005), Buchdrucker und langjähriger Vorsitzender der IG Druck und Papier in Berlin (West), feierte am 1. Oktober 2000 sein 80jähriges Gewerkschaftsjubiläum. Aus diesem Anlass widmete ihm seine Gewerkschaft IG Medien den an diesem Datum gegründeten Verein. Er wurde Karl-Richter-Verein e.V. genannt, um das in all den Jahren nie schwächer gewordene Engagement Karl Richters zu würdigen. Sein Engagement erstreckte sich auf sämtliche Bereiche des graphischen Gewerbes sowie auf die gewerkschaftliche und gesellschaftliche Politik.
Mehr aus dem Leben Karl Richters auf karl-richter-verein.de
Die Bibliothek
Eine wesentliche Aufgabe des Karl-Richter-Vereins und seiner Mitglieder besteht in der Zusammenstellung, Erfassung, Ergänzung und dem Erhalt der im Haus der Buchdrucker bestehenden historischen Bibliothek, angefangen vom Verband der Buchdrucker und weitergeführt von allen Nachfolge-Gewerkschaften. Sie soll als Präsenzbibliothek einer interessierten Öffentlichkeit und damit auch für mögliche Forschungsvorhaben zugänglich gemacht werden.